Fernstudium Ernährungsberater

Fernstudium Ernährungsberater: Paleo, Low Carb, Clean Eating – immer wieder geistern neue Ernährungstrends durch die Medien. Ernährungscoachs versuchen, Licht ins Dunkel dieser zahlreichen und sich teilweise widersprechenden Ernährungskonzepte zu bringen und Wissen darüber zu vermitteln, wie man sich wirklich gesund ernährt. Dafür ist fundiertes Wissen nötig, das ein Fernkurs ideal vermitteln kann. Ernährungsberater sind angesichts der gestiegenen Zahl an Übergewichtigen und einem wachsenden Bewusstsein für Gesundheit und Fitness, heutzutage gefragter denn je.fernstudium

Was ist ein Ernährungsberater/in?

Sicherlich können Sie sich schon grundlegend vorstellen, was das Berufsbild des Ernährungsberaters auszeichnet: Menschen dabei helfen, sich richtig gesund und ausgewogen zu ernähren. Doch was heißt das ganz konkret? Auf der einen Seite sind Ernährungsberater dafür da, ihre Klienten dabei zu unterstützen, festgefahrene Ernährungsgewohnheiten aufzubrechen und so Gewicht zu reduzieren. Umgekehrt begleiten sie aber auch essgestörte Patienten, wieder eine positive Einstellung zum Essen und Körpergefühl zu entwickeln. Dabei geht es nie um Verbote, sondern darum, gemeinsam einen passenden und individuell abgestimmten Ernährungsplan zu entwickeln. Nicht zuletzt kümmern sich Ernährungsberater um Menschen, die krankheitsbedingt nicht mehr uneingeschränkt alles essen können, beispielsweise Diabetes-Patienten oder Menschen mit Unverträglichkeiten und Allergien.

Was macht ein Ernährungsberater/in?

Vom Analysieren des Essverhaltens über das Erstellen von Ernährungsplänen bis hin zur konkreten Mithilfe beim Einkaufen und Kochen – die Tätigkeit als Ernährungsberater ist sehr abwechslungsreich. Das Berufsbild ermöglicht es sowohl, dass Sie „ganz normalen“ Menschen zur Seite stehen beim gesunden Abnehmen, genauso können Sie sich aber spezialisieren und beispielsweise Diabetiker coachen, die ihre Essgewohnheiten umstellen müssen oder Sportler in ihrer Wettkampfvorbereitung unterstützen. Ganz wichtig ist allerdings, dass Sie als Ernährungsberater Krankheiten nicht im eigentlichen Sinne medizinisch behandeln – dafür sind Ärzte und Therapeuten zuständig. Vielmehr fungieren sie als ein Coach, der Patienten, die sich selbst helfen möchten oder müssen, unterstützt. 

Dauer, Kosten, Voraussetzung und Fördermöglichkeiten

Die Dauer, Kosten, Voraussetzungen und Fördermöglichkeiten für das Fernstudium Management können sich je nach Hochschule bzw. Fernschule zum Teil stark unterscheiden. Für konkrete Informationen und Fragen zu allen wichtigen Punkten sollten Sie daher Kontakt zu den einzelnen Hochschulen und Fernschulen aufnehmen und die kostenlosen Studienführer anfordern. So haben Sie die genauen Fakten der Anbieter auf einen Blick vorliegen und können die Angebote in Ruhe miteinander vergleichen.

Wo können Sie ein Fernstudium belegen?

Viele Fernschulen bieten ein vierwöchiges, kostenloses Probestudium an, bei dem Sie unverbindlich testen können, ob das Fernstudium wirklich zu Ihnen passt. Sollten Sie während des Probestudiums feststellen, dass es nicht die richtige Fernschule oder Studiengang für Sie ist, können Sie das Fernstudium fristgemäß jederzeit beenden.

Empfehlung: Mitunter unterscheiden sich die Fernstudiengänge der Fernschulen bei Lehrinhalten, Kosten und Dauer. Deshalb empfehlen wir Ihnen einen direkten Vergleich der Anbieter mit Hilfe der kostenlosen Studienführer. Damit haben Sie die Möglichkeit, ausführlichere Informationen zu erhalten und sich in Ruhe für den passenden Anbieter zu entscheiden.

Machen Sie deshalb heute den ersten Schritt und fordern Sie jetzt kostenlos und unverbindlich weiteres Infomaterial bei allen folgenden Fernschulen an:

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  • Studienausweis
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    bis zu 24 Monaten möglich
  • Korrekturservice
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    Zertifizierter Lehrgang
  • 4 Wochen kostenlos
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Wie werden Sie Ernährungscoach?

Bislang ist der Beruf des Ernährungsberaters nicht geschützt, das heißt jeder kann und darf sich – selbst ohne jegliche Ausbildung – so nennen. Umso wichtiger ist es, dass Sie proaktiv nachweisen, gut ausgebildet zu sein, sei es, um in der eigenen Praxis Kompetenz gegenüber Klienten auszudrücken oder um überhaupt eine Chance darauf zu haben, fest als Ernährungsberater angestellt zu werden.

Dementsprechend gibt es kaum bis keine formalen Voraussetzungen für den Beruf des Ernährungsberaters. Allerdings sollten Sie einige persönliche Kriterien erfüllen:

  • Spaß an Kochen, Ernährung, Essen und gesunder Lebensweise
  • Freude an der Arbeit mit ganz verschiedenen Menschen, Empathie und vor allem eine motivierende Ausstrahlung

Entscheiden Sie sich dazu, sich zum Ernährungsberater weiterzubilden, so können Sie dies entweder an einer Präsenzschule tun oder berufsbegleitend ein Fernstudium absolvieren.

Zum Ernährungsberater per Fernstudium

Inzwischen bieten zahlreiche Fernschulen Fernlehrgänge zum Ernährungsberater an. Wer die Wahl hat, hat allerdings auch immer die Qual. Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern sollten Sie darauf achten, dass,…

  • Sie umfangreiche Studienmaterialien erhalten, die darüber hinaus durch Präsenztermine ergänzt werden. Nur so können Sie Erlerntes optimal festigen.
  • es leicht möglich ist, sich mit anderen Kommilitonen auszutauschen, beispielsweise über eine Online-Plattform, denn Wissensaustausch kann Ihnen nur helfen, sich optimal auf die abschließende Zertifikats-Prüfung vorzubereiten.
  • Sie leicht Kontakt zu Tutoren aufnehmen können, die Ihnen bei Fragen weiterhelfen. Nur so können Sie Unklarheiten direkt ausräumen und erfolgreich studieren.
  • zentrale Themen wie Lebensmittelkunde, Ernährungslehre, ernährungsbedingte Krankheiten und menschliche Anatomie und Physiologie behandelt werden, damit Sie anschließend fähig sind, problematische Ernährungsweisen zu erkennen und daran mit Ihren Kunden zu arbeiten.
  • Sie nicht zuletzt mit einem Zertifikat abschließen können. Dieses garantiert, dass Ihr Fernlehrgang zum Ernährungsberater sorgfältig geprüft und zugelassen ist. Darüber hinaus sollten Sie sich anschauen, ob der Lehrgang von der Deutschen Gesellschaft der qualifizierten Ernährungstherapeuten und Ernährungsberater (QUETHEB e.V.) anerkannt ist.

Im Schnitt müssen Sie einplanen, dass das Fernstudium ungefähr eineinhalb Jahre dauern wird – die durchschnittliche Studiendauer liegt bei 15 Monaten, häufig können Sie kostenfrei um mindestens sechs Monate verlängern. Um sich über den optimalen Anbieter klar zu werden, sollten Sie sich in jedem Falle nicht nur auf Informationen verlassen, die Sie online finden, sondern ruhig die Broschüren zu den einzelnen Fernlehrgangsangeboten anfordern.

Gründe für ein Fernlehrgang zum Ernährungsberater/in

Einiges spricht dafür, sich für ein Fernlehrgang zum Ernährungsberater zu entscheiden. Wie für alle Fernlernangebote gilt auch hier: Sie können sehr flexibel und ortsungebunden lernen und sich damit durchaus neben Ihrer eigentlichen Berufstätigkeit weiterbilden. Sie können sogar jederzeit beginnen und abschließen! Darüber hinaus ist ein Fernkurs gegenüber eines Präsenzlehrgangs deutlich kostengünstiger und häufig weniger voraussetzungsreich, was Ihre vorherige Ausbildung anbelangt. Allerdings müssen Sie bedenken, dass mit den Freiheiten im Fernlehrgang einhergeht, dass Sie sich selbst disziplinieren und motivieren können müssen.

Voraussetzungen für ein Fernstudium der Ernährungsberatung  

Die Hürden dafür, Ernährungsberatung als Fernstudium / Lehrgang angehen zu können, sind nicht sehr hoch. Die meisten Anbieter setzen lediglich voraus, dass Sie mindestens einen Realabschluss haben. Sicherlich kann es nicht schaden, wenn Sie bereits vorgebildet sind im medizinischen oder gesundheitlichen Bereich, zwingend notwendig ist das allerdings häufig nicht.

Wie geht es nach der Ausbildung zum Ernährungscoach weiter?

Verschiedene Wege stehen Ernährungscoachs prinzipiell offen: selbstständig arbeiten oder angestellt, beispielsweise in Wellnesszentren, Fitnessstudios, Kurbetrieben oder Kliniken. Nicht zuletzt können Ernährungsberater für Krankenkassen oder Nahrungsmittelhersteller tätig werden und Wissen durch Informationsveranstaltungen und PR-Arbeit an die breite Bevölkerung vermitteln. Als selbständiger Ernährungsberater eröffnen Sie üblicherweise eine Praxis beziehungsweise ein Beratungsstudio oder Sie coachen – mobil – Kunden vor Ort. Neben einzelnen Personen, sind hier vor allem Schulen und Kindergärten eine große Zielgruppe, um schlechte Essgewohnheiten frühzeitig ausräumen zu können. Je besser Sie ausgebildet sind, desto eher werden Sie als selbstständiger Ernährungsberater Erfolg haben und leicht das Vertrauen der Kunden gewinnen.

Gesundheitsberufe im Überblick

Die Gesundheitsbranche boomt – dementsprechend unübersichtlich gestalten sich inzwischen die vielfältigen beruflichen Möglichkeiten in diesem Bereich. Hier finden Sie einen kurzen Überblick über verschiedene Gesundheitsberufe, der es Ihnen ermöglichen soll, die für Sie passenden zu entdecken.

Schwerpunkt: Ernährung

Fast Food wie Pizza, Pommes und Co. hinterlassen zunehmend ihre Spuren: Die deutsche Bevölkerung wird im Schnitt schwerer, ernährungsbedingte Krankheitsbilder häufiger. Genau hier setzen Berufe im Schwerpunkt Ernährung an: Wenn Sie sich dafür begeistern können, sich gesund zu ernähren und das auch Anderen nahezubringen, dann ist der Beruf des Ernährungsberaters möglicherweise das Richtige für Sie. Wenn Sie darüber hinaus, vertieftes Wissen, darüber erwerben möchten, welche Prozesse im menschlichen Körper durch Ernährung gezielt beeinflusst werden können, dann könnte das Studium der Ernährungswissenschaften interessant sein.

Schwerpunkt: Gesundheit

Ernährung spielt selbstverständlich ebenso in allen Berufen eine Rolle, die sich im Schwerpunkt Gesundheit verorten lassen. Darüber hinaus beschäftigen Sie sich hier mit Aspekten wie Entspannung und Stressvermeidung sowie Bewegung. Als Gesundheitsberater coachen Sie ihre Klienten darin, Risikofaktoren für Krankheiten gering zu halten und einen bewussten Lebensstil zu pflegen. Möchten Sie eine Ausbildung auf wissenschaftlichen Niveau, dann stehen Ihnen zwei Wege offen: Einerseits können Sie betriebswirtschaftliche Kenntnisse im Gesundheitssektor vertiefen, um beispielsweise im Qualitätsmanagement von Krankenhäusern tätig zu sein. Das Studium des Gesundheitsmanagements ist dann eine gute Wahl. Demgegenüber liegt im Studium der Gesundheitswissenschaften der Fokus stärker darauf, zu analysieren, wie sich Krankheiten in der Bevölkerung verbreiten, wie gegengesteuert werden kann und wie sich Gesundheitsversorgungssysteme optimal gestalten lassen.

Schwerpunkt: Sport und Bewegung

Sie haben Freude an der Bewegung, sind sportlich und können motivieren und begeistern? Dann könnte eine Weiterbildung zum Fitnesstrainer geeignet sein. Als Fitnesstrainer erstellen Sie sportwissenschaftlich fundierte Trainingspläne und leiten das Training fachgerecht an. Tätig werden können Sie nach der Ausbildung in Fitnessstudios oder Wellness-Einrichtungen oder aber als Personal Trainer.

Gut zu wissen

Qualifikation zahlt sich aus: Je umfassender Sie sich weiterbilden, desto höher fällt der zu erwartende Verdienst aus. Beachten Sie außerdem, dass die meisten Krankenkassen den Abschluss eines Fernlehrgangs zum Ernährungsberater alleine noch nicht anerkennen. Nach der Weiterbildung muss also nicht Schluss sein. Aufstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten bieten beispielsweise die Ausbildung zum Diätassistenten oder ein Studium der Ernährungswissenschaften bzw. Ökotrophologie.