Fernstudium der Ernährungsmedizin

Schon Hippokrates wusste um den großen Einfluss von Ernährung auf die Gesundheit der Menschen. Die Ernährungsmedizin beschäftigt sich genau damit – Ernährungsmedizer sind spezialisiert auf das Feststellen und Behandeln von ernährungsbedingten Krankheiten. Im Rahmen eines Fernstudiums der Ernährungsmedizin können Sie sich dafür qualifizieren.

Ernährungsmedizin – Was ist das eigentlich genau?

Ernährungsmedizin ist ein interdisziplinär ausgerichtetes Fach, das ernährungswissenschaftliche und medizinische Grundlagen integriert. Thematisch beinhaltet Ernährungsmedizin damit beispielsweise die Ernährungsphysiologie und das Entwickeln von adäquaten medizinisch fundierten ernährungstherapeutischen Behandlungen. Im Mittelpunkt steht es, Zusammenhänge zwischen Ernährung und Gesundheit zu erforschen und die gewonnenen Erkenntnisse in präventive und therapeutische Ansätze zu übersetzen und anzuwenden. Dafür benötigen sie vor allem Wissen über Krankheitsbilder und darüber, wie diese mit Ernährung zusammenhängen, über Stoffwechselvorgänge im menschlichen Körper, Vitalstoffe und deren Wirkweise.

Was macht ein Ernährungsmediziner?

Genau wie „normale“ Ärzte stützt sich die Arbeit von Ernährungsmedizinern auf drei Säulen:

  • Prävention: Ernährungsmediziner beschäftigen sich mit Fragen danach, wie Gesundheit durch geeignete Ernährung erhalten werden kann. Patienten helfen Sie dabei, gesunde Ernährung in den Alltag zu integrieren, um Erkrankungen vorzubeugen.
  • Diagnose: Grundlage jeglicher Heilung ist eine gründliche Diagnose. Ernährungsmediziner analysieren dafür die individuelle Ernährung ihrer Patienten. Dazu gehört unter anderem das Aufspüren von Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Allergien sowie Mangelerscheinungen.
  • Therapie: Hier fokussiert der Ernährungsmediziner all jene Krankheiten und Störungsbilder, die durch Ernährung bedingt werden oder mit ihr verknüpft sind. Dazu gehören beispielsweise Adipositas, also krankhaftes Übergewicht, Mangelernährung oder auch Stoffwechselerkrankungen.

Fernstudium Dauer, Kosten, Voraussetzung und Fördermöglichkeiten

Die Dauer, Kosten, Voraussetzungen und Fördermöglichkeiten für das Fernstudium Management können sich je nach Hochschule bzw. Fernschule zum Teil stark unterscheiden. Für konkrete Informationen und Fragen zu allen wichtigen Punkten sollten Sie daher Kontakt zu den einzelnen Hochschulen und Fernschulen aufnehmen und die kostenlosen Studienführer anfordern. So haben Sie die genauen Fakten der Anbieter auf einen Blick vorliegen und können die Angebote in Ruhe miteinander vergleichen.

Wo können Sie ein Fernstudium belegen?

Viele Fernschulen bieten ein vierwöchiges, kostenloses Probestudium an, bei dem Sie unverbindlich testen können, ob das Fernstudium Ernährungsberater wirklich zu Ihnen passt. Sollten Sie während des Probestudiums feststellen, dass es nicht die richtige Fernschule oder Studiengang für Sie ist, können Sie das Fernstudium fristgemäß jederzeit beenden.

Empfehlung: Mitunter unterscheiden sich die Fernstudiengänge der Fernschulen bei Lehrinhalten, Kosten und Dauer. Deshalb empfehlen wir Ihnen einen direkten Vergleich der Anbieter mit Hilfe der kostenlosen Studienführer. Damit haben Sie die Möglichkeit, ausführlichere Informationen zu erhalten und sich in Ruhe für den passenden Anbieter zu entscheiden.

Machen Sie deshalb heute den ersten Schritt und fordern Sie jetzt kostenlos und unverbindlich weiteres Infomaterial bei allen folgenden Fernschulen an:

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Wie wird man Ernährungsmediziner?

Ernährungsmedizin ist kein grundständiger Studiengang. Das bedeutet, dass Sie bereits vorab eine Ausbildung, idealerweise im medizinischen Bereich, abgeschlossen haben müssen. Wie Ihre Qualifikation genau aussehen muss, ist davon abhängig, welchen Abschluss Sie anstreben und natürlich von den Vorgaben der Hochschulen und Bildungsinstitute.

Ernährungsmedizin kann sowohl im Präsenzstudium studiert werden, dann zumeist als Masterstudiengang. Hierfür muss also mindestens ein abgeschlossenes Bachelorstudium mit ernährungswissenschaftlichen oder medizinischem Schwerpunkt abgeschlossen wurden sein, zumeist mit der Note „gut“ oder besser. Ein solches akademisches Studium der Ernährungsmedizin oder Ernährungstherapie dauert durchschnittlich drei bis vier Semester, also gut zwei Jahre. Darüber hinaus gibt es verschiedene Fernstudienanbieter, in der Regel private Fernhochschulen, die Ernährungsmedizin in ihrem Portfolio haben. Das Fernstudium bietet den Vorteil, dass es deutlich schneller absolviert werden kann als ein akademischer Masterstudiengang. Darüber hinaus sind die Zugangsvoraussetzungen in der Regel niedriger und Sie können zeitlich flexibel und ortssouverän neben dem Beruf lernen. Nachteilig könnte es, je nach Ihren beruflichen Zielen sein, dass kein wissenschaftlicher Abschluss erhalten wird.

Ernährungsmedizin studieren per Fernstudium

Zielgruppe des Fernstudiengangs Ernährungsmedizin sind auf der einen Seite Studierende der Medizin und Ärzte, auf der anderen Seite Heilpraktiker oder Heilpraktikeranwärter. In der Regel wird das Fernstudium mit einem Zertifikat abgeschlossen, das meist ergänzt wird durch eine Übersicht über die Studieninhalte. Allerdings dürfen nur approbierte Ärztinnen und Ärzte nach einem Kompaktkurs oder einer Fortbildung an einer anerkannten Institution absolviert haben, den Titel „Ernährungsmediziner/in DAEM/DGEM“ der Deutschen Akademie für Ernährungsmedizin e.V. tragen. Für ein Fernstudium, welches mit einem Zertifikat abschließt, müssen Sie ungefähr drei Monate Zeit einplanen. Ein Einstieg ist jederzeit flexibel möglich. Allerdings ist bei einem Fernstudium der Ernährungsmedizin bei den privaten Kursanbietern mit Kosten zu rechnen: Diese erfahren Sie aktuell und vollständig aus den Broschüren, die Sie vor der Auswahl und Beginn Ihres Fernstudiums anfordern sollten.

Ziel des Fernstudiums der Ernährungsmedizin ist es, dass Absolventen dazu befähigt sind, ernährungsmedizinisches Wissen im Praxis- und Klinikbereich eigenständig einzusetzen, sei es im Rahmen der Arbeit als Heilpraktiker oder als Arzt.

Wie geht es nach dem Studium der Ernährungsmedizin weiter?

Die Antwort auf diese Frage hängt maßgeblich davon ab, mit welcher Qualifikation Sie das Studium der Ernährungsmedizin beginnen und damit zusammenhängend, ob es mit einem Master als akademischen Abschluss endet oder Sie ein Zertifikat erhalten. So werden Heilpraktiker, die sich zusätzlich das Zertifikat „Ernährungsmediziner/in“ erarbeitet haben, vorwiegend in einer eigenen Praxis tätig sein, sich dort mit Ernährungsberatung befassen und dabei auf ganzheitliche Verfahren setzen. Spezielle Themen wie beispielsweise ayurvedische Ernährungslehre können eine Rolle spielen. Demgegenüber wenden Mediziner ihr Fachwissen im Rahmen ihrer Arbeit in Kliniken, Rehabilitationszentren, Kureinrichtungen oder ebenfalls der eigenen Praxis an – haben jedoch viel stärker klassisch mit Diagnose und (schulmedizinischer) Behandlung von ernährungsbedingten Erkrankungen ihrer Patienten zu tun.

Gut zu wissen

Noch ist die Spezialisierung auf Ernährungsmedizin unter Ärzten sowie Heilpraktikern nicht sehr verbreitet – sie jedoch ein lohnenswertes und zukunftsträchtiges Feld. Mit einem Fernstudium zum Ernährungsmediziner können Sie also eine wertvolle Zusatzqualifikation erwerben.